Klewenalp

Ski alpin: Swiss-Ski, Nachwuchsprojekt - Auf der Suche nach dem schnellen Schwung

Swiss-Ski packt die Probleme in den technischen Disziplinen Slalom und Riesenslalom bei der Wurzel und lanciert das Projekt "Der schnelle Schwung"

Das von Männer-Cheftrainer Osi Inglin initiierte und vom neuen U16-Nachwuchschef Reto Schläppi geleitete Projekt fördert eine breitere skitechnische Ausbildung im Kindesalter. So sollen die Klubs weniger Riesenslaloms und dafür mehr Slaloms, Parallelrennen und sogenannte Combi-Races (Slalom- und Riesenslalom-Abschnitte auf dem gleichen Kurs) durchführen.
"Der kurze Schwung verlangt von den jungen Athleten ein präzises, aktives und dynamisches Bewegungsverhalten", erklärt Osi Inglin. "Daher eignen sich diese Disziplinen besser als der Riesenslalom. Riesenslaloms sind im Kinderbereich oft wenig fordernd, weil sie im flachen Gelände stattfinden, wenig drehen und zu grosse Torabstände aufweisen."

Organisatoren von Kinderrennen werden deshalb gezielt unterstützt und motiviert, die Disziplinen mit kürzeren Torabständen anzubieten. Klubs, die sich der Aktion "Der schnelle Schwung" anschliessen und die Vorgaben erfüllen, erhalten ein Set mit 60 kindergerechten Slalom-Kippstangen im Wert von gut 2200 Franken kostenlos. Den Hintergedanken erläutert Reto Schläppi: "Der organisierende Klub bleibt im Besitz der Stangen und kann diese auch für das Training mit den Kindern einsetzen."

Zu den Vorgaben gehören eine jährliche Fortbildungspflicht für die Klubtrainer oder das Angebot eines Skitrainings im Winter und eines Konditionstrainings im Herbst am Mittwochnachmittag für Fünf- bis Elfjährige. Finanziert wird das Projekt aus einem Nachwuchsfonds von Swiss-Ski, der dank Geldern des Bundesamts für Sport gebildet werden konnte.

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