Am letzten Samstag fand in Marbach die traditionelle LUSV 3er Kombination und der Luzerner J+S-Langlauf statt. Knapp 30 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer wagten sich an die drei verschiedenen Wintersportdisziplinen Alpin, Skisprung und Langlauf. Der J+S Langlauf mit zusätzlich 60 Startenden zählte ausserdem für die Wertung des ZSSV-Concordia-Langlauf-Cups.

Man konnte es schon beim Anblick des mitgebrachten Materials feststellen. Die angereisten Kinder und Jugendlichen hatten einiges vor an diesem Wettkampf. Drei verschiedene Disziplinen an einem Tag fordern jedoch nicht nur die Athleten und Betreuer heraus, sondern auch die Organisatoren. Nach der Absage vom letzten Jahr kam dem routinierten OK vom LUSV und Skiclub Marbach der erneute Wintereinbruch geradezu gelegen. Alle Disziplinen konnten dank Schneeglück in Marbach ausgetragen werden.

Vielseitigkeit war gefragt

Bei perfekten äusseren Bedingungen ging es um 9.30 Uhr los mit dem Riesenslalom auf der Marbachegg. Auf dem fairen und flüssigen Lauf konnten schon Einige etwas Vorsprung herausfahren. Weiter ging‘s zum Skispringen. Im Gelände des Kinderlifts wurde eigens für diesen Wettkampf eine kleine K10-Schanze präpariert. Die Teilnehmer hatten zwei Sprünge mit den Alpinskis zu absolvieren, wobei der Bessere in die Wertung kam. Einigen sah man schon an, dass der Flug etwas Überwindung kostete. Doch alle meisterten diese Aufgabe mit Bravour und sichtlich viel Spass. Der weiteste Sprung ging 10.5 Meter weit.

Nach der verdienten Mittagspause stand schliesslich der Langlauf auf dem Programm. Die Resultate aus den beiden ersten Disziplinen wurden in Punkte und anschliessend in Zeitrückstände umgerechnet. Der Start nach Gundersen-Methode ergab manch spannendes Duell auf der eins bis vier Kilometer langen, eher flachen Strecke. Als zusätzliche Herausforderung war in der Abfahrt ein Zick-Zack-Abschnitt eingebaut. Die Langlaufzeit wurde zugleich für den Kantonalen J+S Langlauf gewertet.

 

Die Geschwister Carina und Gian-Luca Haas vom SC Marbach zeigten ihre ausgezeichneten Allrounderqualitäten und gewannen in ihrer jeweiligen Kategorien U10 und U12. Carina konnte ihren Vorsprung hauchdünn vor Marco Lauber, SC Horw, über die Ziellinie retten. Anina Emmenegger, Marbach, als Leaderin gestartet, sicherte sich souverän den dritten Platz. Gian-Luca Haas gewann mit drittbester Riesenslalomzeit, Platz eins im Skisprung und in der Loipe seine Kategorie überlegen. Clubkollege Rafael Duss wurde Dritter. Bei den U14 erreichte Julian Emmenegger vom SC Flühli ebenfalls den dritten Rang. Eine rein Flühler Angelegenheit war

die Kategorie U16. Nach absolut schnellster Zeit beim Riesenslalom und Bestweite beim Skisprung liess sich Tobias Limacher den Sieg vor Rico Felder und Severin Tanner nicht mehr nehmen. Jüngster Teilnehmer überhaupt war der erst sechs jährige Nino Emmenegger aus Marbach. Er durfte wie alle anderen als verdienter Lohn an der Rangverkündigung einen Naturalpreis aussuchen.

 

Kantonaler J+S Langlauf

Beim J+S Langlauf waren Teilnehmer bis zur Alterskategorie U20 startberechtigt und dieser zählte als zweitletztes Rennen zum ZSSV-Concordia-Langlauf-Cup. Wer konnte, versuchte nochmals wertvolle Punkte für diese Saisonwertung zu sammeln. Auch hier waren die Entlebucher mit bemerkenswerten 16 Podestplätzen äusserst erfolgreich. Carina Haas, SC Marbach, bereits Siegerin der 3er Kombination doppelte im Langlauf in ihrer Alterskategorie U10 gleich nach. Weitere Kategoriensiege gingen an die einheimischen Marbacher Läufer Leandra Schöpfer bei den Mädchen U12, Elias Haas bei den Knaben U12 und Selina Haas bei den Mädchen U16. Selina gelang dabei gleichzeitig die schnellste Tageszeit der Damen. Ebenfalls als Sieger feiern lassen durften sich vom SC Entlebuch Madlen Duss bei den Damen U20 und Patrick Marbacher bei den Herren U20 mit schnellster Tageszeit. Er konnte sich damit vorzeitig den Sieg in der ZSSV-Cupwertung sichern.

Die letzte Gelegenheit Punkte für den ZSSV-Concordia-Langlauf-Cup herauszulaufen ist am 31. März beim Langis-Sprint auf dem Glaubenberg. (Bericht vom EA, Brigitte Haas)

Bilder: Hansjörg Zihlmann